Oliver Rudin

1981 in Basel geboren, beginnt Oliver Rudin seine musikalische Laufbahn bereits im Alter von vier Jahren und singt mit Mireille Mathieu in einer französischen Fernsehsendung. Er nimmt Violin- und Klavierunterricht und wird Solist in der Knabenkantorei Basel. Mit 14 wird er als Violin-Jungstudent an der Hochschule für Musik Basel aufgenommen. Danach studiert er Schulmusik II mit Hauptfach Chorleitung und schliesst dieses Masterstudium als Produzent und Dirigent mit der Uraufführung der «Tinguely Oper» u.a. mit Klassikstars wie Sol Gabetta und Peter Sadlo im Rahmen von «Les Muséiques» (künstl. Leitung: Gidon Kremer) mit Auszeichnung ab. Oliver Rudin studierte bei Rudolf Barshai, Alexander van Wijnkoop, Jost Meier und Raphael Immoos, ausserdem besuchte er mehrere Sommermeisterkurse bei Edith Kraft und Elizabeth Chang (The Juilliard School for Music, New York).
2007 schliesst er sein Nachdiplomstudium in Kulturmanagement an der Universität Basel mit einem "Master of Advanced Studies" ab.

1997 gründet er die A-cappella-Band The Glue und ist seither als Sänger, Songwriter und Manager der Band tätig. Mit The Glue gab er bereits über 800 Konzerte, produzierte fünf Alben und gewann zahlreiche Auszeichnungen im In- und Ausland. 2015 wurde der von ihm mit-produzierte Kinofilm "GLUEBÂLISATION" über die Welttournee der Band im Jahre 2012 veröffentlicht.

Oliver Rudin arbeitet als Lehrer für "Musik" und "Geschichte der Künste" am Gymnasium Kirschgarten Basel und wird regelmässig als Gastdozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz engagiert: u.a. 2013 als Gastdirigent für den "Grossen Chor" der Hochschule für Musik Basel, 2014 für "Fachdidaktik Schulmusik II" an der Pädagogischen Hochschule, und 2015 für Musiktheater im Master-Studiengang Architektur.

Er leitet seit 2006 den "Gospelchor am Münster" in Basel, besonders bekannt durch die "Gospelnacht" jeweils am 1.Advent. Der Chor erhielt im Februar 2015 für sein interkulturelles Engagement im Pondoland/Südafrika einen "Royal Award" von King Mabhena.

Im März 2008 gründet er mit ehemaligen Sängern der Knabenkantorei Basel die "Männerstimmen Basel" und ist seither deren Musikalischer Leiter. Die "Männerstimmen Basel" gewannen u.a. in der Kategorie "Male Choirs" die Goldmedaille und wurden zu "Champions of the World Choir Games 2012" in Cincinnati/USA gekürt. 2014 erreicht er am internationalen Chorwettbewerb in Venedig mit dem Frauenchor "Voices" den 2.Rang und gewinnt die Sonderpreise für das "beste musikalische Programm" sowie für den "vielversprechendsten Dirigenten". 2015 errangen die "Männerstimmen Basel" den ersten Preis am grössten europäischen Männerchorfestival in Cornwall/GB.

2015 bringt er James Clarke's Werk "2015-M" mit über 300 Jugendlichen im Basler Münster im Rahmen des Festivals "ZeitRäume" zu Uraufführung.

Seit 2016 engagiert er sich im künstlerischen Beirat des „Europäischen Jugendchorfestivals“ in Basel.

In der Saison 2016/2017 übernahm er die musikalische Leitung in der Produktion "Das fliegende Klassenzimmer" mit Musik von Jherek Bischoff am Theater Basel, wo er auch in der Spielzeit 2017/2018 als Chorleiter, musikalischer Assistent und für Nachdirigate einer Operettenproduktion zum Einsatz kommen wird.

Des Weiteren ist er seit 2009 Mitglied des Vokalensembles der J.S.Bach-Stiftung St.Gallen unter der Leitung von Rudolf Lutz.

Ab Herbst 2017 übernimmt er die Musikalische Leitung der "Knabenkantorei Basel".

Oliver Rudin gewann auf Konzertreisen und an Wettbewerben/Festivals Jury- und Publikumspreise in Asien, Afrika, Nordamerika und Europa.

Er wurde von der Schweizerischen Studienstiftung gefördert und ist heute Assessor beim Aufnahmeverfahren.

Oliver Rudin ist mit der Regisseurin und Theaterpädagogin kasinostugan Sandra Rudin Förnbacher verheiratet und lebt mit seiner Familie in Basel.